der ſich unter einander, noch die Erde beruͤhren, und bedeckt die Grube erſt mit Brettern und dann mit, Erde. Man kann die Weintrauben auch ſchicht⸗ weiſe mit trocknem Sande in ein Faß einpacken und oben und unten mit Weinlaub bedecken.
840. Wurzelgewͤchſe friſch, aufzubewahren.
Dieſe, Gewaͤchſe werden, wenn man ſie in eini gexr Menge hat, am beſten in Gruben uͤberwintert. Man macht naͤmlich in den Gaͤrten Gruben 3 bis 4. Fuß tief in die Erde, deren Groͤße ſich nach der Menge der einzulegenden Wurzeln richtet. So wie
nun dieſe in die Grube eingelegt ſind, werden ſie
erſt mit. Stroh und dann mit Erde bedeckt, wor⸗ uͤber man wieder viel. Stroh, oder. Laub bringt. Vor dem Einlegen in eine ſolche Grube iſt das Abtrock, nen der Wurzeln nothwendig, und man kann ſie bey trockner Witterung mehrere Tage lang auf dem Acker ꝛc., nur mit ein, wenig Erde bedeckt, der Einwirkung der Luft und Sonne ausgeſetzt liegen laſſen. Die Wurzelgewäͤchſe halten ſich in den Gru⸗ ben ziemlich, gut, allein bey. ſtrenger Kaͤlte darf man die Grube nicht oͤffnen, weil die hinzudringende Kaͤlte den Gewaͤchſen ſchaden wuͤrde. In dieſer Ruͤckſicht iſt es vortheilhafter, wenn man die, in dem Winter zum Gebrauch beſtimmten Gemuͤſe in einem dazu eingerichteten Gewoͤlbe aufbewahrt, wo nicht nur das Wegholen bequemer iſt, ſondern auch ohne Nachtheil fuͤr das Burͤckgebliebene geſchet, hen kann.


