Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
385
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Luft kommen, bald chr gutes Ausſehen und ihren natuͤrlichen Geſchmack. Die groͤßte Dauer erhalten die Aepfel durch folgendeBehandlung. Man bringt nemlich auserle⸗ ſene und vollkommen geſunde Aepfel in eine Kam⸗ mer auf Horden, doch ſo, daß ſie einander nicht beruͤhren, und fuͤllt die Kammer, bey verſchloſſenen Fenſter und Thuͤren, mit Rauch von ſchwelenden Weinrebenranken an und wiederholt ſolches 4 bis 5 Tage lang. Wenn die Aepfel⸗ von dieſem Rauche alſo getrocknet ſind, ſo legt man ſie in eine Kuͤſte ſchichtweiſe, mit Heckſel von trocknem, nicht dum⸗ pfigem Roggenſtroh, ſo daß ſie ſich einander nicht: beruͤhren, und verſchließt alsdann die Kuͤſte.

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836. Birnen friſch aufzubewahren.

Will man Sommerbirnen einige Zeit friſch auf⸗ bewahren, ſo muß man ſie von dem Baume neh⸗ men, ehe ſie ihre voͤllige Reife erlangt haben, oder eßbar geworden ſind, jedoch darf dies auch nicht zu fruͤh geſchehen, weil ſie ſonſt auf dem Lager nicht die gehoͤrige ſogenannte Nachreife erhalten, ſondern welk werden. Von der Aufbewahrung der

Herbſt⸗ und Winterbirnen gelten alle im vorigen Artikel angefuͤhrten Regeln, daher ich meine geehr⸗ ten Leſerinnen darauf verweiſe, und hier nur noch einiges uͤber die Zeitigung und Dauer der vornehm⸗ ſten Birnenſorten anfuͤhren will.

Die graue Butterbirne wird ungefaͤhr 14 Ta⸗ ge nach ihrer Abnahme vom Baume genießbar, und haͤlt ſich dann nur noch kurze Zeit.B

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