Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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der Hand und einem darin haltenden Apfel bequem

großen Spundloche verſehen ſind, in das man mit

kommen kann. Wenn nun ein Faͤßchen mit einer Aepfelſorte angefuͤllt iſt, verſchließt man es mit ei⸗ nem genau paſſenden Spunde, und verwahrt daſſel⸗ be, umgelegt, an einem trocknen, kuͤhlen, aber vor dem Froſte geſicherten Orte, und wendet das Faͤß⸗

chen von Zeit zu Zeit um. Uebrigens geſchiehet

das Einpacken der Aepfel in Faͤſſer ohne alle Zwi⸗ ſchenlage, weil Moos, Heckſel, oder was man ſonſt dazu gebrauchen koͤnnte, die von den Aepfeln aus⸗

duͤnſtende Feuchtigkeit anziehen, dadurch dumpſicht

werden und den Geſchmack des Obſtes verderben. Will man daher die Aepfel in trockene Hollunder⸗ bluͤthe oder roͤmiſche Kamillen packen, um ihnen im

erſteren Falle den Muskatellergeſchmack und im zweyten den Ananasgeſchmack zu geben, ſo muß

man dieſe Sache nach einiger Zeit, und vor der

Lagerreife, wieder dazwiſchen herausnehmen. Packt man die Aepfel unmittelbar vom Baume in Faͤſſer,

ſo behalten ſie zwar ein ſchoͤneres Anſehen, ſtehen

aber im Geſchmack denjenigen weit nach, die eini⸗ ge Zeit der Einwirkung der Luft ausgeſetzt geweſen

ſind.. Da die eingepackten Aepfel nicht ſtark aus⸗

dunſten köoͤnnen, als wodurch ſie ſonſt fruͤher genieß⸗ bar, aber auch weniger dauerhaft werden, ſo muß

man ſie auf dieſe Art auf die laͤngſte Zeit erhal⸗

ten koͤnnen. Die Kaſten und Faͤſſer muͤſſen aber jedesmal, wenn man Aepfel herausnimmt, wieder ſorgfaͤltig zugemacht werden. Die auf dieſe Art

aufbewahrten Aepfel verlieren, wenn ſie an die