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will, muͤſſen behutſam abgenommen werden, damit ſie keine Druckflecke oder Wunden bekommen. Fall⸗ obſt, oder uͤberhaupt beſchaͤdigtes Obſt, iſt keiner Auf⸗ bewahrung faͤhig. Obſt von geſunden Baͤumen iſt von groͤßerer Dauer, als das von kranken, wenn es auch, dem aͤußern Anſehen nach, jenen nicht nachſtehen ſollte.
Die abgenommenen Aepfel muͤſſen nicht gleich in den Keller kommen, ſondern man muß ſie erſt, bis zur Eintretung der Froſtkaͤlte, auf eine Unter⸗ lage von Roggenſtroh auf einen luftigen Boden oder in eine Kammer bringch, weil ſie Anfangs ſtark ausduͤnſten. 4
Da die aufzubewahrenden Aepfelſorten nicht zu gleicher Zeit, ſondern die eine fruͤher, und die an⸗ dere ſpaͤter, ihre Lagerreife erhalten, ſo darf man ſie auch nicht unter einander mengen. Einige Ae⸗ pfelſorton koͤnnen dick uͤber einander liegen, und die⸗ ſe ſind die haͤrteſten, die am ſpaͤteſten eßbar wer⸗ den. Bey eintretender Lagerreife muͤſſen ſie indeſ⸗ ſen gleichfalls, ſo wie die uͤbrigen Sorten, mehr aus einander gebreitet werden, well ſie ſonſt leicht: Druckſlecke bekommen, welche ihrer Dauer ſo nach⸗ theilig ſind. 1 Man pflegt uͤbrigens die Aepfel entweder in niedrigen offenen Kaſten oder bretternen, mit Rog⸗ genſtroh belegten Lagern, unter dem freyen Zutritt der Luft, oder auch in verſchloſſenen Faͤſſern oder Kaſten aufzubewahren. Am beſten waͤhlt man hier⸗ zu kleine Faͤſſer, welche, wie Gurkenfaͤſſer(Nro. 913.) in der Mitte des einen Bodens mit einem
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