b— 5375— 5 geben ungefaͤhr etwas mehr als ein Pfund guten Syrup, der den Zuckerſyrup an Suͤßigkeit uͤber⸗ trifft. Anderthalb Pfund dieſes Matzſyrups ver⸗ ſuͤßen ſo ſtark als 1 Pfund grober Zucker, und der⸗ ſelbe kann voͤllig die Stelle des Zuckers vertreten.— Der Ruͤckſtend des Malzes oder die Trebern kann man auch auf Brantwein benutzen und zu dem En⸗ de mit Hefen in Gaͤhrung ſetzen und nachher wie gewoͤhnliches Branntweinsguth behandeln. Oder man benutzt dieſelbe zur Bereitung des Eſſigs.
4 825. Kirſchſaft zu bereiten. 1
Man zerſtoͤßt voͤllig reife, und von den Stie⸗ len befreyete, Kirſchen ſammt ihren Kernen in einem ſteinern, oder wenigſtens eiſernen Mörſer ſchnell zu einem Brey, ſetzt dieſen in einem Stein⸗ topfe etliche Tage in einen Keller und preßt als⸗ dann den Saft aus. Dieſen ſtellt man zur Klaͤ⸗ rung, 24 Stunden in einen Keller, gießt ihn dann durch ein leinenes Tuch, thut auf jedes Pfund dieſes Saftes 2 Pfund Zucker, 1 Quent⸗ chen Zimmt und ³ Quentchen Gewuͤrznelken hinzu, laͤßt es unter ſteißigem Abſchaͤumen eine Viertel⸗ ſtunde kochen, gießt ihn abermals durch ein Tuch und fuͤllt ihn, nach dem Verkuͤhlen, in Bouteillen, pfropft dieſelben gehörig zu und ſtellt he i in einen kuͤhlen Keller. 1


