Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
374
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*. Oder: G

Man erhitzt die von den Stielen befreyeten

reifen ſauren Kirſchen, unter beſtaͤndigem Umruͤh⸗

en, eine Welle, damit ſie ihren Saft fahren laſen

und druckt dann denſelben durch ein leinenes Tuch

in ein Geſchirr von Steinguth oder Porzellan.

Alsdann thut man auf jedes Pfund Saft Pfund

Zucker, kocht beydes, unter fleißigem Abſchaͤu⸗

men, zur Syrupsdicke ein, und fuͤllt den Saft

zur Aufbewahrung in Bouteillen, welche man, wohl verpfropft, in einen kuͤhlen Keller bringt.

826. Agreſt zu machen.

Man preßt halbreife Weinbeeren in einer hoͤl⸗ zernen Preſſe aus, laͤßt den Saft ſich durch die Ruhe klaͤren, ſeihet ihn alsdann durch ein Tuch und hebt ihn in wohl verſtopften kleinen Bouteil⸗ lklen auf.

827. Zitronenſaft aufzubewahren.

Man preßt den Saft von geſchaͤlten Zitronen aus und laͤßt ihn in gelinder Waͤrme abduͤnſten. Dadurch werden die Schleimtheilchen verdickt, und ſcheiden ſich in Geſtalt einer Rinde und klebrigen Flocken aus. Die durch dieſes Verfahren gleich⸗ ſam konzentrirte Saͤure ſeihet man durch Leine⸗ wand, und verwahrt ſie in wohlverſtopften kleinen

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