Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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Oder: 5A 8 8 Man zerreibt die Birnen auf einer Reibe, preßt den Saft aus, ſiedet ihn auf, laͤßt ihn ſich

durch die Ruhe ſetzen, gießt ihn darauf behutſam

von dem Bodenſatze ab und durch ein leinen Tuch,

und ſiedet denſelben alsdann unter fleißigem Um⸗

rühren und Abſchaͤumen bey gelinder Hitze dick 8* ein. 210,

823. Pflaumenſyrup.

Man entkernt reife ſuͤße Pflaumen, zerſtoͤßt ſie alsdann und erhitzt ſie in einem Keſſel uͤber maͤßigem Feuer. Sobald ſich etwas Bruͤhe ſam⸗ melt, gießt man dieſelbe durch einen Durchſchlag in einen verzinnten Keſſel, und faͤhrt mit dieſer Arbeit ſo lange fort, als noch Bruͤhe zum Vor⸗ ſchein kommt, welche alsdann ſaͤmmtlich uͤber ge⸗ lindem Feuer bis zur Syrupsdicke eingekocht wird. Der Ruͤckſtand von den Pflaumen kann zum Muſe angewendet werden 4

2824. Weitzenmalzſyrup.

Aus dem Weitzen laͤßt ſich ein brauchbarer Syrup bereiten, wenn derſelbe erſt gehoͤrig gemalzt und dadurch die Zuckerſubſtanz in demſelben ver⸗ mehrt worden iſt.(Das Verfahren beym Malzen des Weitzens ꝛc. findet man unten(§ 949) naͤher

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