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her den Saft bis zur Syrupsdicke ein.
— 370 4— dorgfaͤltiges Ruͤhren das Anhaͤngen am Raſſe ver⸗ hindern muß.
8au. Mohrruͤbenſaft oder Möhrräfytup.
Aus den Mohrruͤben laͤßt ſich ein Syrup be⸗ reiten, der nicht allein geſund, ſondern auch von angenehmem Geſchmack iſt. Die Mohrruͤben wer⸗ den zu dem Ende abgewaſchen, geſchabet, klein ge⸗ ſtampft und mit wenig Waſſer, unter beſtaͤndigem
Nuͤhren der Maſſe, beſonders an den Seiten und
auf dem Boden des Keſſels, ſo lange bey maͤßiger Hitze gekocht, bis ſie ganz weich ſind. Hierauf thut man ſie in einen Beutel und preßt den Saft rein aus. Der Ruͤckſtand dient zum Viehfutter, der Saft hingegen wird in einem gut verzinnten Keſſel, bey maͤßiger Hitze, unter beſtaͤndigem Ruͤh⸗ ren und Aufziehen mit einer blechernen Kelle und Abnehmen des Schaums bis zur Syrupsdicke ab⸗
gedampft, und alsdann in Steintoͤpfen an einem
kuͤhlen trocknen Orte zum Gebrauch aufbewahrt. Er dient theils zum Verſuͤßen einiger Epeiſen von dunkler Farbe, theils als Zubrodt.
822. Birnenſprup.
Man zerſtampft ſuͤße Birnen nach dem Scha⸗ len ziemlich fein, kocht ſie darauf in ihrem Safte weich, preßt ſie durch ein Tuch, und dampft nach⸗
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