Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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Tafel, ſo daß an beyden Enden die Terrinen mit der Suppe, naͤchſt dieſen auf die Mitte zu die Relevées, und zunaͤchſt an dem Aufſatz ꝛc. die Entrées zu ſtehen kommen, zu beyden Seiten aber die Aſſietten und Hors d'oeuvres zwiſchen die Haupt⸗ ſchuͤſeln, und zwar dergeſtalt geſtellt werden, daß die zuſammen gehoͤrigen Sachen zunaͤchſt beiſam⸗ men ſtehen, z. B. die aufgeſchnittenen Fleiſchſpeiſen bey den Gemuͤſen, die Salate bey den Braten ꝛc. Bey dem Nachtiſche ſieht man gleichfalls darauf, daß die Schuͤſſeln in der Mitte, die Koͤrbchen, Teller ꝛc. aber zu beyden Seiten ſymetriſch geſtellt werden. An das eine und andere Ende der Ta⸗ fel werden Butter und Kaͤſe geſtellt. An die Stelle der Terrinen pflegt man gemeiniglich Kuchen zu bringen, die Stellen der Relevées nehmen die Blaͤt⸗ tertorten, oder das auf Schaͤſſeln aufgehaͤufte Schmalzgebackene ein, und zunaͤchſt an dem Auf⸗ ſatze, an dem Platze der Entrées, finden die fei⸗ nen kleinen Torten ſtatt. Das Obſt und kleine Backwerk aber ordnet man der Laͤnge nach dazwi⸗ ſchen, doch ſo, daß die delikaten Sachen den Tor⸗ ten zunaͤchſt ſtehen. 5.

Bey den Abendmahlzeiten fallen die Relevées gaͤnzlich weg, auch pflegt man, wie bey kleinen Mittagsmahlzeiten die warmen Speiſen nicht in Gaͤnge einzutheilen, ſondern ſie zugleich, auf die Tafel zu bringen; nur die Suppen und die Bra⸗ ten wechſeln ihren Platz.