Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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555 rig vermengt und geordnet werden. Ueberhaupt müſſen die Speiſen auf der Schuͤſſel gleich geſtri⸗ chen werden und keine Unebenheiten bilden. Unfoͤr⸗

migkeit und Uebelſtand muß man ſorgfaͤltig zu ver⸗

meiden ſuchen. Beſonders iſt bey dert Beſetzung der Tafel auf Symetrie Ruͤckſicht zu nehmen, wenn ſie ein gefaͤlliges Anſehen bekommen ſoll. Alles muß gleichfoͤrmig vertheit werden, ſo daß weder Anhaͤufungen noch leere Plaͤtze entſtehen. Brodt, Salz ꝛc. muͤßen ſo geſtellt werden, daß es jeder Tiſchgenoſſe bequem erreichen kann, dahey dergleie chen Beduͤrfniße bey groͤßerer Tiſchgeſellſchaft mehr⸗ fach aufgeſetzt werden muͤſſen. Alle Speiſen muͤſ⸗ ſen ſo aufgeſetzt werden, daß jede in die Augen faͤllt, und keine die andere verſteckt. Die Haupt⸗ ſpeiſen ſtehen in der Mitte, die Nebenſpeiſen ꝛc.) aber zu beyden Seiten und dazwiſchen. Die einander

gegen uͤberſtehenden Speiſen und Aſſietten muͤſſen,

ſowohl ihrer Form, als auch ihrem Inhalt nach,

mmiitt einander uͤbereinſtimmen. Koͤnnen die Speiſen

wegen ihrer Mannigfaltigkeit nicht auf einmal auf⸗ geſetzt werden, ſo muͤßen die abgeſpeiſ'ten Schuͤſ⸗

ſein ſo lange ſtehen bleiben, bis ſie durch friſche

erſetzt werden.

Die Erleuchtung bey Atbendzeitn vuß gkiche foͤrmig und hinlaͤnglich ſeyn. Die Verzierung der Speiſen und den Tafel muß dem gebildeten Geſchmack angemeſſen ſeyn. Ueberdies muß man uͤberhaupt ſuchen diejenige Sei⸗

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