Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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- 350 mit einem Theil durch kochendes Waſſer erweichter Schokolade ruͤhrt und bie D ſe in kleine Etüct⸗ formt. 2a S

g08. feſferkuchen. 6) Dieſe werden von Honig, Syrup, Mehl und Gewuͤrzen gemacht. Der Honig muß hierzu erſt gereinigt werden. Man kocht ihn in einem geräu⸗ migen Keſſel, nimmt den Schaum ab, und wenn er ſo ſtark eingedickt iſt, daß er ſich mit einem Loffel ziehen laͤßt, ſo gießt man ihn durch einen feinen Durchſchlag in eine Backmolde ꝛc Der Syrup wird auf gleiche Weiſe gereinigt und kann daher auch gleich Anfangs mit dem Honigtein ei⸗ nem groͤßern oder geringern Verhaͤltniſſe vermiſcht und mit demſelben gereinigt werden, je nachdem der Honigkuchen beſſer oder geringer werden ſollt Wenn ſich der Honig etwas abgekuͤhlt hat, wird er mit fein geſiebtem Roggenmehl zu einem veſten Teige gemacht. Dieſer kann zwar gleich am fol⸗ genden Tage verbacken werden, allein es iſt beſſer, wenn man ihn einige Zeit liegen laͤßt, damit ſich die Beſtandtheile deſſelben beſſer mit einander ver⸗ einigen. Ehe man nun den Teig zum Verbacken verbraucht, wird er auf die Honigkuchenbreche(ei⸗ ner hoͤlzernen Bank mit einem einfachen am hin⸗ tern Theile ſcharf ausgezackten und am Ende beweg⸗ lich beveſtigten Hebel) durchgearbeitet. Iſt der Teig zu veſt, ſo wird ein duͤnner Teig aus Mehl und Syrup, oder auch Milch darunter geknetet. Als