Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
349
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349 den Windofen ſtark erwaͤrmt wird. Man thut die Fruͤchte zuerſt in den Keſſel und uͤbergießt ſie, ver⸗ mittelſt eines Loͤffels, mit gelaͤutertem und ſtark eingekochtem Zucker. Damit aber die Fruͤchte mit dem Zucker nicht zu einem Kloße zuſammenbacken, wird der Keſſel beſtaͤndig uͤber dem Windofen ſtark geſchwungen. Hierdurch ſondern ſich die Fruͤchte von einander ab und werden mit Zucker uͤberzogen, der weiß bleibt, wenn man die Fruͤchte aus dem Keſ⸗

ſel nimmt, ehe die Hitze den Zucker faͤrbt. Wenn

man die Saͤmereyen mit dem Zucker, unter beſtaͤn⸗ digem Umdrehen des Keſſels, ſo lange roͤſtet, bis er roth wird; ſo nennt man ſie gebrannt.

Will man Kirſchen ꝛc. uͤberzuckern, ſo kocht man gelaͤuterten feinen Zucker ſo ſtark ein, daß

ein auf einen kalten Koͤrper gebrachter Tropfen

davon ſogleich erhaͤrtet. Alsdann taucht man ſchoͤ⸗ ne friſche Kirſchen, eine nach der andern, hinein, zieht ſie geſchwind wieder heraus, haͤngt ſi ſie auf und laͤßt ſie trocknen. Sie muͤſſen aber bald ver⸗ braucht werden.

807. Bonbons.

Man kocht gelaͤuterten Zucker ſtark ein, ruͤhrt dann auf Zucker geriebene Zitronenſchale darunter, gießt ihn auf eine mit etwas Mandeldl abgeriebe⸗ ne Marmorplatte aus und theilt es mit einem Meſſer in kleine Stuͤcke..Salh d s

Die Schokoladenbonbons entſtehen, wenn man drei Theile dick eingekochten gelaͤuterten Zucker