Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
348
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Mandeln ꝛc,, und läit es in gelinder, Wänns trocknen. 5

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865. Rektonennse en. 5

Man nimmt 2 Pfund der vorigen Maſſe⸗ ſchneidet ſie in Stuͤcke, bringt ſie in einen flachen Keſſel⸗ befeuchtet ſie mit einem Weinglas voll Ro⸗ ſenwaſſer, arbeitet ſie mit einer hölzernen Keule durch, daß ſie ſo weich wird, daß man ſie mit ei⸗ nem Meſſer ſtreichen kann, ohne jedoch ſchmierig zu werden. Hierauf thut man 2 Loth groͤblich ge⸗ ſchnittenen Zitronat, 1 Quentchen fein geſtoßenen Zimmt und eben ſo viel geſtoßene Kardemomen hin⸗ zu und arbeitet ſie damit von neuem durch. Als⸗. dann ſetzt man die Form auf eine Oblate, und ſtreicht darein die Maſſe einen ſtarken Strohhalm dick und oben recht gerade, nimmt dann die Form ab und legt mit dem Meſſer einen Rand um das

Ausgeformte und baͤckt es auf Papier und Blech im Ofen. Wenn es herauskommt wird es mit ei⸗ nem Roſenwaſſerguß, vermittelſt eines Pinſels, ſchnell beſtrichen und nach Belieben mit Zuckererb⸗ ſen ꝛc. belegt.

806. Mit Zucker uͤberzogene Kernfeächte 9 Das Ueberziehen der Mandeln, Kubeben, des Ko⸗ rianders ꝛc. mit Zucker geſchieht in dem ſogenann⸗

ten Schwengkeſſel. Dieſes iſt ein flacher kupfer⸗ ner, gut. verzinnter Keſſel, der an einem Seile an einer Rolle haͤngt und durch einen darunter ſtehen⸗