— 546— cken, daß ſie auf der Dueähe eine eſenne holhe Farbe bekommen.
801. Blaſenkonfekt. Man reibt 8 Loth bittere, trockne Mandeln mit 1 Eyweiß fein, ruͤhrt 16 Loth fein geſtoßenen
Zucker darunter, macht aus der Maſſe kleine Ku⸗ chen, ſetzt ſie auf ein Blech, auf untergelegtes Pa⸗
pter und laͤßt ſie backen.
802. Mandeloblaten.
Man reibt 8 Loth ſuͤße trockene Mandeln mit 2 Eyweißen fein, und ruͤhrt 16 Loth Zucker und die auf Zucker geriebene gelbe Schale einer Zitro⸗ ne darunter. Alsdann ſtreicht man die Maſſe auf, in beliebige Stuͤcke geſchnittene, Oblaten, ſetzt ſie geſchwind in die ſchon erwaͤrmte Tortenpfanne, und erhitzt dieſe von oben ſtarker, als von unten.
Nach dem Backen legt man ſie auf ein Mangel⸗ 3
holz, daß ſie krum werden.
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805. Zuckerpletzen. 85
Man ſchlaͤgt 16 Eyweiße zu Schaum, thut,
unter fortgeſetztem Schlagen, erſt die 16 Eydotter, dann 2 Pfund fein geſtoßenen Zucher hinzu. Hier⸗ auf ruͤhrt man mit einer, bholzernen Keule 2 Pfund feines, trockenes Weitzenmehl und 16 Loth feinen Puder darunter, und ſetzt, wenn die Maſſe zu ſteif werden ſollte, etwas Roſenwaſſer hinzu. Man thut die Maſſe in einen blechernen Trichter, deſſen
Rohr die Weite eines preußiſchen Groſchens hat,


