Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
342
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Loth, nach gelinder Erwaͤrmung zu Schaum gexähr⸗

te, Butter und zuletzt 2 Pfund fein geſtoßenen vor⸗ her wohl ausgetrockneten und durch ein feines Sieb geſchlagenen Zucker dazu und arbeitet die Maſſe wohl durch einander. Hierauf ſetzt man die Maſſe in kleinen Haͤuſchen auf Tafeloblaten, aber nicht zu dicht neben einander, und Bäckt ſie bey ſnele Sir im Ofen ͤ.

793. Gelbes Kranzbackwerk. Man reibt 24 Loth ſuͤße trockene Mandeln mit 2 bis 3 Eyweißen fein, ſetzt dann, nach und nach unter fortgeſetztem Ruͤhren, 12 Eiweiße nebſt 20 Loth fein geſtoßenen Zucker hinzu und arbeitet al⸗ les zu einer ſteifen Maſſe unter einander. Sollte

ſie aber noch nicht ſteif genug werden, ſo ſetzt man

noch ein oder ein paar Eyweiß hinzu. Alsdann thut man die Maſſe in Kapſeln von doppeltem Pa⸗ pier, von beliebiger Form, ſetzt ſie auf Papier und mit demſelben auf ein Blech und bringt ſie in ei⸗ nen ſtark geheitzten Ofen. Wenn es aus demſel⸗ ben kommt, laͤßt man es meiſt verkühlen, loͤſt! dann das Papier behutſam davon ab, und laͤßt es vol⸗ lends erkalten. Auf die unten geſtandene Seite kann man auch einen beliebigen Guß machen und den⸗ ſelben mit buntem Zucker beſtreuen.

794. Weißes Ftanzbackwerk. 8.

Man ſetzt zur vorigen Maſſe 14 Eydotter, ar⸗

beitet ſie damit gehorig durch, und baͤckt ſie ie auch