Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
341
Einzelbild herunterladen

34¹ 4 dem Abtrocknen, mit 3 bis 4 Eyweiß zuſammen, ſchuͤttet 8 Loth fein geſtoßenen Zucker hinzu, arbei⸗ tet alles gehoͤrig durch einander und laͤßt es hier⸗ auf einige Stunden ſtehen, ſetzt von dieſer Maſſe Haͤufchen auf Oblaten oder auf Papier und laͤßt es bey ſtarker Hitze im Ofen backen.

790. Leichtes Bisquit.

Man ſchlaͤgt 10 Eyweiß zum ſteifen Schaum, ſchuͤttet dann die Eydotter hinzu, ruͤhrt alles gut durch einander, thut dann 1 Pfund geſtoßenen Raf⸗ finatzucker, 1 Pfund feines trocknes Weitzenmehl, hinzu und ſetzt von dem Teige mit einem Löͤffel Pletzen in beliebiger Form auf Papier weitlaͤufig aus einan⸗ der, beſtreuet ſie mit Zucker und bringt ſie ſchnell in einen ſtark geheitzten Ofen.

791. Zitronenbisquit.

Man reibt Pfund, nachdem Abbrühen und Schaͤ⸗ len getrocknete, ſuͤße Mandeln(Nro. 779 Anmerk) mit 5 bis 6 Eyweißen fein, thut alsdann 1 Pfund ge⸗ ſtoßenen Raffinatzucker und zuletzt die auf Zucker geriebene gelbe Schale von einer Zitrone hinzu. Alsdann mangelt man den Teig duͤnne aus, ſchnei⸗

det beliebige Figuren daraus und baͤckt ſie im O⸗

fen ab.

792. Butterbisquit. Man zerreibt 8 Loth, nach dem Abbruͤhen und Schaͤlen getrocknete, Mandeln mit nach und nach hinzugeſetzten 15 Eyweißen klar, ruͤhrt dann 24

7