Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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5 756. Zimmtrohrchen.

Man macht 1 Pfund feines Weitzenmehl, ½ Pfund Zucker, 4 Loth abgeklaͤrte Butter und 6 zerklopfte Eyer mit ſuͤßem Rahme zu einem flaͤſſi⸗ gen Teige. Nun erhitzt man das dazu geeignete Eiſen auf beyden Seiten, wiſcht es ſauber ab und beſtreicht es mit ein wenig Butter. Wenn man nun den Teig hineingegoſſen hat, druͤckt man es ſanft zu, damit ſich der Teig gehoͤrig im Eiſen vertheile, und nicht zu viel herausſpritze, und baͤckt die Roͤhrchen auf beyden Seiten gahr, ſchnei⸗ det alsdann das Herausgedruͤckte rund herum ab, und wickelt die Zimmtroͤhrchen, ſo heiß, wie ſie aus dem Eiſen kommen, auf ein rundes Holz. d

757. Mandelrollen.

Man ruͤhrt eine Maſſe von ½ Maaß Sahne, etwas Roſenwaſſer, ſein geriebene Mandeln, feinem Mehl und geſtoßenem Zucker, von jedem Pfund, 4 Eyern und 4 Eydottern zuſammen, und baͤckt dieſelbe in einem Zimmtroͤhrcheneiſen.

758. Kleine muͤrbe Sandkuchen. Man macht 8 Loth zerlaſſene Butter, 2 Ey⸗ dotter, 3 Loth geſtoßenen Zucker, 1 Quentchen Zimmt, nebſt der erforderlichen Menge von feinem Nehle zu einem Teige, ſetzt davon kleine runde Haͤufchen auf weißes, mit Butter beſtrichenes und mit geriehener, Semmel uͤberſtreuetes, Vnpiur.