Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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3 22 1 von einander abſtehen, und laͤßt ihni in heiße Butter oder in heißes chmalze laufen. Man giebt nur immer ſo viel Teig hinein, als auf einmal durch⸗ laufen ſoll. Wenn das Gabackene gahr iſt, mmmt man es mit einer Gabel heraus, biegt es uͤber ein Mangelholz krum und beſtreuet es mit Zu⸗

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746. Prilleken oder pfannenkuchen.

Man macht einen Kuchenteig von 1 Maaß Milch, z Pfund Butter, 3 Eyern, 4 Loth Korinthen, eben ſo viel Zucker, 2 2 Maaß guter, mit etwaäs Zu⸗ cker und Mehl in Gaͤhrung geſetzter, Hefen und der erforderlichen Menge Mehls. Man mangelt denſelben duͤnne aus und ſchneidet das Ausgerollte mit einem Kuchenraͤdchen in viereckige Staͤckchen, legt in die Mitte eines jeden derſelben etwas mit Wein, Zucker, und auf Zucker geriebene Zitronen⸗ ſchale zubereitetes Pflaumenmus ꝛc. ſchlaͤgt dann je⸗ de Teigplatte uͤber die Quere zuſammen, ſo daß zwey Zipfel gerade uͤber einander liegen, kneift ſie an den drey offnen Seiten zuſammen, laͤßt ſie an einem warmen Orte aufgehen und baͤckt ſie dann in abgeklaͤrter Butter oder Schmalz ab. Sollen die Prilleken nicht gefuͤllt werden ſo ſchneidet man die Teigplatte in ſchmale laͤngliche Vierecke, Drey⸗ ecke ꝛc. macht in der Mitte derſelben mit dem Meſſer einen Schnitt, und ſteckt die eine Laͤngen⸗ haͤlfte der Prilleke hindurch, ſo daß ſich die Sei⸗ 432 a