Vaum, begießt denſelben mit Teige, von dem dicken. Ende nach oben zu, und drehet dabey zuerſt den Baum langſam, dann geſchwinder, daß er Zacken bekommt. Sobald von dem Kuchen kein Teig mehr abtrieft, wird die Pfanne mit dem Teige vom Feu⸗ er hinweggenommen, und der Teig zu dem uͤbrigen zuruͤckgethan. Wenn nun der erſte Guß braun ge⸗ nug gebacken iſt, begießt man ihn wieder, wie das erſtemal und faͤhrt auf dieſe Art ſo lange fort, bis die Maſſe alle iſt. Wenn nun auch der letzte Guß braun gebacken iſt, beſtreuet man den Kuchen, nicht nur waͤhrend dem Wenden, vermittelſt einer Streu⸗ doſe mit feinem Zucker, ſondern man beſtreicht auch die hervorragenden Zacken und die oberſte Rundung mit einem Guß von zerklopftem Eyweiß und Zucker und ſtreuet bunten Streuzucker darauf. Wenn nun der Kuchen fertig iſt, wird er unten und oben gerade zerſchnitten, behutſam vom Baume herunter geſcho⸗ ben, und Papier und Vindfaden eben ſo behutſam herausgezogen..
Man kann die Maſſe zu dem Bountuchen auch von 2 Eyern, 1 Pfund Zucker, 1½ Pfund Mehl, beynahe 1 Maaß Sahne, 1 Pfund Butter und den Schnee von 12 Eyern machen.
738. Karlsbader Zwieback.
Man ruͤhrt 2 Eyer, 4 Loth feines Weitzen⸗ mehl, 4 Loth Zucker, 3 Loth fein geſtoßene Man⸗ deln, etwas fein geſchnittene Zitronenſchale und ei⸗ nige geſtoßene Gewuͤrznelken zu einem Teige zuſam⸗


