Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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und die erforderliche Menge feines Mehl, ruͤhrt alles zu einem lockern Teige zuſammen, mangelt einen Kuchen daraus, beſtreicht denſelben mit zer⸗ laſſener Butter, und läßt ihn in einem, nicht zu heißen, Ofen abbacken. Er erhaͤlt ſich einige Tage friſcth..

735. Zwiebelkuchen. Man ſchaͤlt eine verhaͤltnißmaͤßige Parthie Zwie⸗ beln, ſchneidet ſie in kleine Wuͤrfel, ſchwitzt ſie in Butter ab, ruͤhrt ſie kalt und laͤßt ſie mehrere Stunden ſtehen. Den Teig bereitet man von 3 Maaß Milch, Pfund Butter, den noͤthigen He⸗ fen, etwas Muskatblumen und der erforderlichen Menge Mehl, mangelt denſelben auf einem Bleche auf, macht einen Rand darum, beſtreicht denſelben mit Butter, und laͤßt den Kuchen ein Weilchen auf⸗ gehen. Alsdann ſchlaͤgt man unter die gedämpften Zwiebeln 4 Cyer, ruͤhrt dieſelben damit durch, tthut ſie auf den Kuchen, und laͤßt denſelben abba⸗ cken. Warm genoſſen iſt derſelbe am ſchmackhaf⸗ teſten. MKort

736. Kaͤſekuchen..

Man macht einen guten muͤrben Hefenteig, w

zu den Obſtkuchen, laͤßt denſelben aufgehen, man⸗ gelt ihn duͤnne auf und biegt einen Rand darum. Alsdann ruͤhrt man eine verhältnißmaͤßige Quanti⸗ tat friſchen weichen Kaͤſe(Quark) mit etwas Salz Muskatblumen, Zucker, Zimmt, Korinthen, ſuͤßer