Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
314
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mmaenge von fein geriebener Semmel und Zucker,

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732. Muskuchen mit einem Deckel.

Mon verduͤnnt ungefaͤhr 2 Pfund Pflaumen⸗

mus mit etwas Wein oder Roſenwaſſer, treibt es durch einen Durchſchlag, wuͤrzt es mit Zucker, Zimmt und auf Zucker geriebener Zitronenſchale.

Zum Kuchen nimmt man den vorigen Teig, und verfaͤhrt auch uͤrrigens auf die daſelbſt angezeigte

Weiſe.

733. Pflaumenuchen.

Man macht den oben N. 727 beſchriebenen Teig, mangelt denſelben zu einem Kuchen aus, biegt einen Rand um, beſtreicht denſelben nebſt der Kuchenflaͤche mit Butter, legt die ausgekern⸗ ten Pflaumen verkehrt auf den Kuchen, ſo, daß die aufgeſchnittene Seite oben und die Schale un⸗ ten zu liegen kommt, weil ſonſt der Kuchen leicht ſchlaͤffig wird, und beſtreuet den Kuchen nach dem Abbacken mit Zucker und Zimmt. Will man den Kuchen beſſer machen, ſo legt man die Pflaumen vor dem Auskernen in heißes Waſſer, und zieht ihnen die Haut ab, ehe man ſie auf den Kuchen legt, uͤberſtreuet auch dieſen zuvor mit einem Ge⸗

um dadurch das Eindringen des Saftes aus den Pflaumen in den Teig zu verhindern. 1

734. Sahnkuchen. Man nimmt Maaß dicke Sahne, 4 eydot⸗ ter 2 Pfund Butter, etwas Zucker, Muskatblumen,