— 10 3—
ihn dann zwey Finger dick auf einem Kuchenbleche auf, laͤßt denſelben, nach dem abermaligen Aufgehn und Beſtreichen mit Butter, backen, beſprengt ihn, wenn er aus dem Ofen kommt, mit Roſenwaſſer, und ſtreuet Zucker und Zimmt daruͤber. Man kann von dieſem Keige auch Zewöhnliche trockne Auchen ba⸗ Itken.
734. Prophereneuchen.
Man ruͤhrt Pfund gelinde erwaͤrmte Butter ſchaumig, thur 8 Loth geſtoßenen Zucker, 4 Eydot⸗ ter und 3 Löͤffel voll Sahne dazu und macht es mit 1 Pfand feinen Weitzenmehl zu einem Teige⸗ mangelt denſelben, nach dem Aufgehen, auf einem Kuchenbleche Fingerdick auf, kneipt einen Rand darum, beſtreuet ihn, nach dem Beſtreichen mit zerlaſſener Butter, mit klein geſchnittenen Man⸗ deln, und läßt ihn backen. Beym Aufſetzen wird
derſelbe mit i Sucker und Zimmt uͤberſtreuet.
725. Mandelkuchen
Hierzu macht man einen nicht zu dicken Tei von Pfund zerlaſſener Butter, etwas Wein, de 8 erforderlichen Menge, mit etwas Zucker und Mehl angefriſchten Hefen, 1 Pfund Zucker, 1 Pfund 36 ſioßenen ſaͤßen Mandeln, 8 Loth Korinthen, 2 Pfun feinen Mehl, auf Zucker geriebener Zitronenſchale und etwas NMuskatblumen, und laͤßt den daraus geformten Kuchen, nach dem Aufgehen, im Ofen backen.


