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mmit demſelben aufs fleißigſte vermengt. Der ein⸗ geſaͤuerte Teig wird ungefaͤhr eines Fingers dick mit Mehl uͤberſtreuet, mit einem Teigtuche bedeckt und ungeſtoͤhrt der Gaͤhrung uͤherlaſſen. Wenn hierauf der Teig ſeine groͤßte Ausdehnung erhalten hat und wieder etwas zu ſtinken anfaͤngt, knetet man das uͤbrige Mehl, bis auf einen kleinen Reſt, darunter, nand ſetzt zugleich die erforderliche Quan⸗ titaͤt erwaͤrmten Waſſers hinzu, ſo daß der Teig die gehöͤrige Konſiſtenz erhaͤlt. Nachdem nun der Teig aufs ſorgfaͤltigſte durcheinander gearbeitet worden iſt, deckt man ihn mit dem Teigtuche zu und laͤßt ihn ungefaͤhr ½ Stunden ruhig ſtehen, damit auch der neuhinzugeſetzte Antheil Mehl ge⸗ hoͤrig in Gaͤhrung uͤbergehen koͤnne. Alsdann wirkt man den Teig in runde oder laͤngliche Laibe von beliebiger Groͤße, ſtellt dieſelben auf Bretter, und wenn dieſelben aufgegangen oder durch die fort⸗ dauernde Gaͤhrung gehoͤrig ausgedehnt worden ſind, beſtreicht man ihre Oberflaͤche vermittelſt eines Pinſels mit Waſſer, und laͤßt ſie in einem gehoͤ⸗ rig geheitzten Ofen backen. Wenn das Brodt aus dem Ofen kommt, wird es nochmals mit Waſſer uͤberſtrichen, und nachdem man es an einem frey⸗ en luftigen Orte hat erkalten laſſen, verwahrt man daſſelbe an einem kuͤhlen trocknen Orte. In einem trocknen ausgepichten Faſſe, in welchem das Brodt auf angebrachten Leiſten liegt, kann es meh⸗
rere AMochen lang friſc eerhalten werden. Oder 4 4 29 1a


