Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
292
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292. flache Formen zum Erkalten und ſchneidet ſie als⸗ dann in aͤnglicht viereckigte Stuͤcke, oder richtet ſie auch warm an. Bey der Bereitung der Kirſch⸗ marmelade verfaͤhrt man folgendermaßen. Man be⸗ freyet ſchoͤne reife ſaure Kirſchen von den Kernen und Stielen und kocht ſie in ihrem eigenen Safte weich. Alsdann ſetzt man, dem Geyvicht nach, die Haͤlfte Zucker, nachdem derſelbe zuvor abge⸗ klaͤrt und ſehr ſtark eingekocht worden, dazu, ruͤhrt ſie uͤber dem Feuer ſo lange um, bis ſie nicht mehr an dem Boden des Kochgefaͤßes anhaͤngen, und gießt ſie dann in Formen, vder richtet ſi ſe warm

an. /

587. Aepfelmarmelade. 4

Man kocht geſchaͤlte und in Viertel geſchnitte⸗ ne Nnn in Waſſer weich, treibt ſie durch einen Durchſchlag, ſetzt alsdann dick eingeſottenen Zu⸗ cker, Zitronenſaft und abgelochte Forigthen hinzu und richtet ſie warm an. 2

688. Pflaumenmarmelade. Man ſchaͤlt reife Pflaumen und macht die Ker⸗ nen heraus. Alsdann kocht man auf 3 Pfund Pflaumen 1 Pfund Zucker mit wenig Waſſer bis zum Fadenziehen(N. 843) thut die Pflaumen hin⸗ ein und laͤßt es, unter beſtaͤndigem Ruͤhren, dick einkochen. Wenn man es darauf etwas hat ver⸗ kuͤhlen laſen, ruͤhrt man auf Zucker Lerſebene Zi⸗