Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
291
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oben Nro. 679) beym Keeſchgelee gelehrt worden iſt. 683. Aopfelgelee. Nan kocht geſchaͤlte und ausgekroͤpste Aepfel

in Wein und Waſſer mit etwas ganzem Zimmt

weich, druͤckt den Saft durch ein Haartuch aus

und kocht ihn mit gelaͤutertem und eingedicktem Zu⸗

cker(wobey man auf ein Pfund Saft 1 Pfund Zucker

rechnet) zum Gellee. et 684 Pflaumengelee.

Man ſetzt reife, ausgekernte Pflaumen aufs Feuer und laͤßt ſi ſie in ihrem eigenen Safte weich durch ſchmoren, preßt alsdann den Saft ein leinenes Tuch, nimmt auf jedes Pfund Saft

12 Loth Zucker und behandelt beydes auf gewoͤhn⸗

liche Weiſe. Wenn der Gelee fertig iſt wird er mit etwas Zimmt und Muskatblumen ge⸗ wuͤrzt. 9 685. Dmumtengeles. Man kocht nicht ganz reife, in Stuͤcke geſchnitte⸗ ne, und ausgekernte Quitten in wenig Waſſer weich, druͤckt ſie alsdann aus, filtrirt den Saft, ſetzt ihn zu einer gleichen Menge gelaͤuter⸗ ten und dick eingekochten Zucker und kocht ihn damit zum Gelee. 24 686. Kitſchmarmelade.

Die Marmeladen uͤberhanpt ſind halbfluͤſſige Konfituͤren, etwas veſter, als die Gellees, und wer⸗

den wie letztere aus dem Mark gewiſſer Fruͤchte ꝛc. mit Zucker bereitet. Man gießt ſie entweder in