Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
290
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290 Kirſchgelee laͤßt ſich, ſo wie jeder andere Fruhtge⸗ lee, ſehr lange aufheben.

680. Johannisbeergelee. i

Man thut abgebeerte Johannisbeeren in einen Topf, ſetzt denſelben, wohl zugedeckt, in einen Keſe⸗ ſel mit Waſſer und laͤßt dieſes ſtark kochen. So⸗ bald ſich einiger Saft in dem Topfe geſammelt hat, gießt man ihn jedesmal ab, und faͤhrt damit ſo lange fort, bis die Beeren allen Saft von ſich gegeben haben. Oder man preßt die Johannisbee⸗ ren aus, filtrirt den Saft oder laͤßt ihn eine Wei⸗ le ſtehen und gießt ihn behutſam ab. Die weite⸗ re Behandlung des Saftes zum Gelee kommt mit der des Kirſchſaftes uͤberein.

6981. Himbeergelee. Man entzieht den Himbeeren ihren Saft durch Erhitzung in einem Waſſerbade, laͤutert und ſiedet alsdann auf jedes Pfund Saft drey Viertelpfund Zucker, wie zum Kirſchgelee ſtark. ein, gießt den Himbeerſaft, mit oder ohne Zuſatz von Johannis⸗ beerenſaft, hinzu, und ruͤhrt es bis der Zucker aufgeloͤſt iſt, da man ihn dann in die dazu be⸗ ſtimmten Gefaͤße fuͤllt. Er gelirt aber erſt nach ein paar Tagen. 682. Erdbeergelee. Man preßt die Erdbeeren durch ein Haartuch filtrirt den Saft, nimmt auf jedes Pfund deſſel⸗ ben 1 Pfund Zucker und zerſahe rſgens wie