Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
289
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.. 5 8 Loth Zucker, den Saft von ² Zitronen und et⸗ was, auf Zucker geribene Zitronenſchale dazu, laͤßt alles zuſammen lochen, klaͤrt es dann mit zwey zu Schnee geſchlagenen Eyweißen ab und filtrirt die Fluͤßigkeit durch Multum in Formen.

679. Kirſchgelee.

Man erhitzt reife ſaure Kirſchen, nach dem Auskernen, und klaͤrt den Saft ab, ohne die Kir⸗ ſchen zu druͤcken, damit derſelbe dadurch nicht ge⸗ truͤbt werde. Dann loͤſ't man,(dem Gewicht nach) eine gleiche Quantitaͤt, als man Kirſchſaft erhalten hat, feinen Zucker in ein wenig Waſſer auf, ſchaͤumt ihn mit Eyweiß gut aus und kocht ihn ganz kurz ein, ſo daß er, auf einen kalten Koͤrper getroͤpfelt, ſogleich erſtarret und hart wird; jedoch darf er durchs Kochen ſeine Farbe nicht veraͤndern. Nun gießt man den Kirſchſaft hinzu und laͤßt ihn, un⸗ ter beſtaͤndigem Umruͤhren und Abſchaͤumen, eine Viertelſtunde, oder ſo lange kochen, bis er beym Erkalten gehoͤrig gallertirt. Soll der Gelee zum Deſert gegeben werden, ſo fuͤllt man ihn in kleine Schaͤlchen; will man ihn aber aufbewahren, ſo thut man ihn in kleine Zuckerglaͤſer und laͤßt ihn darin verkuͤhlen. Alsdann taucht man ein, zur Weite des Glaſes paſſend geſchnittenes, Stuͤck weißes Schreib⸗ papier in Franzbrantwein, legt es auf den Gelee, bindet das Glas mit Papier und Thierblaſe zu und verwahrt es an einem kuͤhlen trocknen Orte. Der

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