Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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673. Gallerte von Hauſenblaſfe.

Man zerklopft und zerſchneidet 3 bis 4 Loth

gute weiße Hauſenblaſe, waͤſcht ſie mit kaltem Waſſen ab, ſetzt ſie mit weichem Waſſer in einem neuen irdenen(ausgekochten) Topfe auf warme Aſche, erwaͤrmt ſie nach und nach, laͤßt ſie einige Stunden ziehen und ſiedet ſie dann ganz gelinde, bis ſie aufgeldſt und gehoͤrig eingedickt iſt. Hat man nun durch die oben(Nro. 662) angegebene Probe erfahren, daß ſie von gehoriger Konſiſtenz ſey, ſo ninnnt man den Topf vom Feuer, laͤßt ſich durch die Ruhe das Unreine ſetzen, ſeihet ſie darauf in ein anderes, nicht fettiges, Gefaͤß und ſtellt dieſes bey Seite, da ſich[denn bey ruhigem

Srehen das Unreine auf der Oberflaͤche der Diſtenz

ſammelt, welches man alsdann durch ein aufge⸗ legtes graues Fließpapier herunter nimmt.

674. Gallerte von Kalbsfuͤßen.

Man nimmt 12 Stuͤck Kalbsfuͤße, hauet ſie in der Mitte von einander, loͤſ't die großen Kno⸗ chen heraus und kocht ſie darauf in 6 Maaß Waſ⸗ ſer 4 Stunden lang, ſeihet alsdann die Fluͤſſigkeit durch Multum und kocht ſie bis zur gehoͤrigen Könſiſtenz ein.

675. Zirronengallerte Man ſetzt zu der von 1 Pfund Hirſchhorn bereiteten Diſtanz(672) 1 Bouteille alten Franz⸗ wein, die fein abgeſchaͤlte gelbe Schale und den