Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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785 rollt einen Butterteig in einen langen Faden, etwa ſo dick als ein Gaͤnſefederkiel aus, legt das eine Ende in die Mitte der Form und windet den Fa⸗ den ſchneckenfoͤrmig in der Runde herum, bis der Boden und die Seiten der Form damit belegt ſind.

Albsdann belegt man dieſes Gewinde mit einer duͤn⸗

nen Teigplatte, legt einen beliebigen Farſch dar⸗ uͤber, beſtreicht es am Rande mit Eydotter, macht die Paſtete zu, laͤßt ſie abbacken, ſtuͤrzt darauf die Form um, richtet den Timbal, umgekehrt, auf ei⸗ ner Schuͤſſel an, ſchneidet den Deckel auf und giebt eine ſchickliche Soſe hinein.

671. Poupeton.

Hierunter verſteht man eine aufgeſetzte Paſtete, wozu anſtatt eines Teiges, ein beliebiger Farſch genommen und dann, wie gewoͤhnlich, mit einem Ragout angefuͤllt wird. Wenn der Farſch bereitet iſt, ſo ſetzt man davon einen Rand um eine zin⸗ nene oder blecherne Schuͤſſel, welche man zuvor mit Eydotter ausgeſtrichen hat, fuͤllt das Ragout hinein und bedeckt es mit Farſch. Zu dieſem Behuf ſtreicht man den Farſch auf ein mit Butter beſtri⸗ chenes Papier, ſo groß, als die Oeffnung iſt, legt es auf die Paſtete, haͤlt eine gluͤhend gemachte Schaufel daruͤber und zieht das Papier ab, be⸗ ſtreicht hierauf den aufgelegten Farſch und Rand

mit Eydotter, dann mit zerlaſſener Butter und be⸗

ſtreuet ſie mit geriebener Semmel. Wenn der Pou⸗ peton im Ofen oder in einer Tortenpfanne, durch