Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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muͤrben, Meſſerruͤckens dick ausgerollten und in runde Staͤckchen geſchnittenen Butter⸗ oder Blaͤt⸗ terteige aus, fuͤllt ſie mit der Maſſe an, deckt ſie mit einem andern Teigblaͤttchen zu, beſtreicht ſie mit Eydorter und baͤckt ſie gahr. Man giebt ſie, ſo wie andere kleine Paſtetchen, als ein Nebenge⸗ richt, oder garnirt andre Speiſen damit.

668. Paſtetchen von Kalbsbraten. Kalbsbraten und Rindernierentalg wird zuſam⸗ men klein gehackt, mit Pfeffer, Gewuͤrznelken, Muskatblumen und Salz gewurzt, in die ausgelegn⸗ ten Formen gefuͤllt, mit Zitronenſaft angefeuch⸗ tet, mit einem Teiglllecchen zugedeckt und abge backen.

669. Paſtetchen von n Krebſen. Die Krebſe werden hierzu in geſalzenem Waſ⸗ ſer abgeſotten und ausgebrochen. Das Fleiſch wird gehackt und mit Butter, Eyern, geſtoßenen Man⸗ deln, in Milch geweichter Semmel, Zucker und Zi⸗ tronenſchale wohl zuſammen geruͤhrt, in die ausge⸗ legten Formen gethan, mit geriebener Semmel be⸗ ſtreuet und ebgebacken. h

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670. Timbale. Mitt dieſem Namen belegt man eine in einer paukenaͤhnlichen Form gebackene Paſtete. In Er⸗ mangelung dieſer Form kann man ſich auch eines tiefen, keſſelfoͤrmigen Kaſtrolls bedienen. Man