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—-— 281— daruͤber, macht die Paſtete fertig, baͤckt ſie im
Ofen und macht eine aͤhnliche, wie die bey der Aal⸗
paſte beſchriebene, Soſe dazu.
666. Paſtete von Karpfen.
Die Karpfen werden hierzu nach dem Schup⸗ pen beym Ausnehmen in Stuͤcke zerſchnitten, mit Salz berieben und in eine Marinade von Eſſig, Gewuͤrznelken, Lorbeerblaͤttern und engliſchem Ge⸗ wuͤrz gelegt und darin eine Nacht ſtehen gelaſſen. Alsdann belegt man den Boden einer Schuͤſſel mit ausgewirktem Butterteige, legt ein Gerüſte von
Holzſtaͤbchen darauf, auf dieſe den Karpfen, belegt.
denſelben mit Butterſcheibchen, macht die Paſtete fer⸗ tig und baͤckt ſie ab. Unterdeſſen macht eine Soſe von Wein, Zucker, Gewuͤrznelken, Muskatblumen, Zitronenſchale, Butter und Kapern und quirlt ſie zuletzt mit Eydotter ab. Wenn die Paſtete eine halbe Stunde gebacken hat, fuͤllt man einen Theil
der Soſe hinein, deckt ſie wieder zu und laͤßt ſie
nach eine halbe Stunde backen. Die uͤbrige Soſe giebt man beſonders dazu auf den Tiſch.
667. Paſtetchen von Kalbſleiſchfarſch.
Man nimmt derbes. Kalbfleiſch und Rinder⸗ nierentalg zu gleichen Theilen, hackt es klein und
wuͤrzt es mit Salz, Pfeffer, Gewuͤrznelken und
Zucker, thut in heißem Waſſer aufgeweichte Roſi⸗ nen und klein geſchnittenen Zitronat hinzu. Man
legt hierauf kleine blecherne Formen mit einem


