Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
279
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= uo= 662. Paſtete von kleinen Voͤgeln. Man nimmt hierzu Rebhuͤner, Krammetsvögel⸗ Wachteln, Lerchen ꝛc., ſchwitzt ſie, nach gehoriger

Reinigung und Mortiſikation, in Butter ab, fuͤllt

ſie in eine von Butterteig aufgeſetzte Paſtete, auf eingelegte Speckſtreifen und geſtoßene Wacholder⸗ beeren und Peterſilie, belegt auch die Voͤgel wieder mit demſelben, macht die Paſtete ſertig, fullt et⸗ was Wein und Weineſſig hinein und läßt ſie ba⸗ cken. Man kann auch von den Magen und Lebern

der Voͤgel, nebſt fettem Speck, etwas gebratener Zwiebel, geriebener Semmel, Salz, klein geſchnit⸗ tenen Zitronenſchalen und etwas ſuͤßer Sahne einen Farſch machen und denſelben mit zur Fuͤllung der Paſtete anwenden.

663. Paſtete von Haſen.

Man ſpickt die von einem gehaͤuteten Haſen abgeloͤſ'ten Ruͤckenſtuͤcke mit Speck, und legt ſie auf einen Tag in eine Marinade von Eſſig, Ge⸗ wuͤrz und Kraͤutern. Das uͤbrige Haſenfleiſch wird mit etwas Kalbfleiſch, Gewuͤrz, Kraͤutern und Ka⸗

pern zum Farſch gemacht. Nachdem man hierauf

die Ruͤckenſtuͤcke aus der Marinade genommen und

abgetrocknet hat, werden ſie in Butter geſchwitzt

und mit dem Farſch in eine Paſtete von gebrann⸗ tem Teige geordnet. Zuletzt legt man Zitronenſchei⸗

ben daruͤber, macht die Paſtete fertig und baͤckt ſie. Wenn ſie eine halbe Stunde im Ofen geſtan⸗