Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
276
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27 6* andernierentalg, Schalctten, Kapern, gewaͤſſerten und ausgegraͤteten Sardellen, Pſeffer, auf Zucker geriebener Zitronenſchale, etlichen Eyern und zu Schaum geriebener Butter, indem man alles zu⸗ ſammenhackt und ruͤhrt. Man ſtreicht alsdann auf den Boden einer von⸗ Waſſerteig(Nr. 653) auf⸗ geſetzten Paſtete die Haͤlfte des Farſches, legt den aus der Bruͤhe genommenen Schinken darauf, be⸗ deckt ihn mit der andern Haͤlfte Farſch, macht ei⸗ nen Deckel darauf und laͤßt ſie 4 bis 5 Stunden

backen. Die Soſe bereitet man von in Butter

hraun gebratenem Mehl, Fleiſe chbruͤhe, etwas Schin⸗

ken, fein gehackten Schalotten und Zitronenſcheiben.

Man oͤffnet die Paſtete, nimmt das uͤberfluͤßige

Fett ab, gießt die Sahne hinein und legt den Dek⸗ kel darauf. Man kann auch die Schintenpaſtete kalt und mit Gelee⸗ belegt geben.

658. Paſtete von zahmen Enten.

Die Enten werden, nach gewoͤhnlicher Reint⸗ gung, etliche Tage in Eſſig gelegt, dann uͤber Feu⸗ er ſteif gemacht, geſpickt und mit Gewuͤrz eingerie⸗ ben. Hierauf beſtreuet man den Boden einer von muͤrbem Teige aufgeſetzten Paſtete mit Ingwer, Salz und Pfeffer, legt die Enten darauf, beſtreuet ſie mit den genannten Gewuͤrzen, belegt ſie mit in Scheiben geſchnittener Butter und macht die Paſtete fertig. Wenn ſie eine Stunde im Ofen geſtanden hat, oͤffnet man ſie, gießt Fleiſchbruͤhe, Wein und Weineſſig hinein und laßt ſie noch eine Stunde ba⸗