Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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und mit Eydotter uͤberſtrichen iſt, gießt man zulett durch eine, oben im Deckel gemachte, kleine Oeff⸗ nung ein wenig Bruͤhe hinein und ſetzt ſie in den Ofen. Wenn ſie eine Stunde geſtanden hat, fuͤllt man Weineſſig und Wein zu gleichen Theilen hin⸗ ein und laͤßt ſie noch drey Stunden backen. Sie kann ſowohl kalt als warm genoſſen werden. Der Teig dieſer Paſtete iſt ungenießbar..

2 654. Engliſche Rindfleiſchpaſtete.

Man reiniget ein Stuͤck Rindſteiſch von allen Adern und Sehnen, ſchneidet es alsdann in duͤnne Scheiben und klopft ſolche recht muͤrbe. Hierauf mengt man geſtoßene Muskatblumen, Pfeffer, Ing⸗ wer, fein geſchnittene Zitronenſcheiben, geriebenes ſchwarzes Roggenbrodt und etwas gehacktes Rin⸗ dermark wohl unter einander. Man legt auf den Boden der, auf die, Nr. 635 beſchriebene, Weiſe auf⸗ geſetzten Paſtete Speckſcheiben, auf dieſe etwas von dem beſchriebenen Gemenge und einige Stuͤcke von gewaͤſſerten und ausgegraͤteten Sardellen, dann ei⸗ ne Lage Fleiſch, hierauf wieder Gewuͤrz und ſo fort. Die oberſte Schicht bilden dicke Speckſcheiben, wor⸗ uͤber dann ein mit einer Oeffnung verſehener Dek⸗ kel gelegt wird.

655. Kalbſleiſchpaſtete. A Man ſchneidet das derbe Fleiſch einer gehaͤu⸗

teten Kalbskeule in Scheiben, die man muͤrbe klopft

und dann in eine Marinade von Eſſig und Salz legt.

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7.