1
I
te ſchlagen kann.
— 27²— nemlich die Paſtete nicht in einer Tortenform, ſon⸗ dern im Ofen gahr machen will). Man rollt dann inoch ein Stuͤck Teig walzenfoͤrmig aus, druͤckt die Walze etwas platt, ſchneidet ſie auf beiden Seiten gerade, beſtreicht den Boden außerlich mit zgt klopftem Ey, macht von der Teigſtreife einen Rand darauf und druͤckt denſelben veſt an. Zur Faͤlle dieſer Paſtete wird ein Schalenſtuͤck vom Rinde von
allem Fett befreyet, 24 Stunden in Eſſig gelegt,
hierauf abgetrocknet, geſpickt und mit Salz und
Pfeſffer beſtreuet. Beym Aufſetzen der Paſtete be⸗
ſtreuet man den Boden mit geſtoßenen Gewuͤrznel⸗ ken, Muskatblumen, fein zerſchittenen Zitronenſcha⸗
len und geriebenem Roggenbrodt, legt das Fleiſch darauf, belegt es mit Lorbeerblaͤttern, Zitronen⸗ ſcheiben und Butter. Dann rollt man wieder ein
Stuck Teig zum Deckel aus, beſtreicht den Rand
der Paſtete rund herum gut mit Eyern, deckt den Deckel daruͤber, drückt ihn zierlich an, ſo daß die Paſtete ein gefaͤlliges Anſehen bekommt und ſchnei⸗ det den Rand, ſo viel als noͤthig iſt, rund herum ab. Von dem uͤbrigen Teige kann man einen be⸗
Aiebig faſſionirten Rand um die Paſtete ſetzen, auch
kann man noch einen kleinen Deckel bunt ausſchnei⸗
den und oben daruͤber legen, auch ſonſt noch aller⸗
ley Zierrathen mehr darauf machen, wozu man ge⸗ meiniglich eigene Formen hat, in deren Ermange⸗ lung man auch ſchmale Teigſtreifen auf mannigfal⸗ tige Art zuſammenflechten und dann um die Paſte⸗ Wenn nun die Paſiste fertig


