1— 268— chen, druͤckt ſie darauf aus nnd trocknet ſie, unter beſtändigem, Ruͤhren, in einem Kaſtroll uͤber Koh⸗ lenfeuer. Alsdann ruͤhrt man 6 hinzugeſchlagene Eyer darunter, laͤßt alles uͤber dem Feuer gahr
werden, thut es nun in einen Reibenapf ſchlaͤgt nach und nach 10 Eyer und 8 Eydotter dazu, wuͤrzt es mit Muskatblumen und ruͤhrt es wohl durch einander. Nachdem man hierauf ein halb Pfund Zucker hinzugethan und das Durcharbeiten der Maſſe noch eine Wiertelſtunde fortgeſetzt hat, laͤßt man es Abbacken.
645. Ein enfäelanfener Koch.
Man raͤhrt unter 20 zerklopfte Eyer ein Vier⸗ telpfund friſche Butter und eben ſo viel Zucker⸗ worauf die gelbe Schale einer Zitrone abgerieben worden, und die noͤthige Menge geriebener Sem⸗ mel, vereiniget alles wohl mit einander, bäͤckt die Maſſe in einer mit Butter ausgeſtrichenen Form im Ofen und uͤberſtreuet ſie bann mit Zucker nnd Zimmt..— ſ
646. Koch von Aepfeln.
Man kocht ungefähr ein Mandel geſchaͤlte und vom Kroͤps befreyete Borsdorferaͤpfel in wenig Wein mit etwas Zucker und Zimmt gahr, und ſtreicht ſie durch ein Haarſieb. Alsdann ſtoͤßt man ein halb Pfund Mandeln mit zwey Eyern und ein Viertelpfund Zucker, worauf Zitrone abgerieben wor⸗ den, ſchlaͤgt nach und nach 10 Eydotter und
87


