Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
267
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267 5 Eyer darein, thut eswas Salz, ein wenig Mus⸗ katnuß und die erforderliche Menge Mehl hinzu, nachdem alles wohl zuſammengeruͤhrt worden, formt man kleine Kloͤße daraus, kocht ſie in Fleiſch⸗ bruͤhe gahr und giebt ſie in Suppen.

643. Teutſcher Koch.

Man laͤßt ein Maaß Milch mit ein halb Pfund Zucker und etwas Zimmt aufkochen, thut ein Viertelpfund Butter und ein halb Pſund Mehl hinein, laͤßt es auf dem Feuer, unter beſtandigem Ruͤhren, ſteif werden, hebt es dann vom Feuer und ſetzt das Ruͤhren noch ein Weilchen fort. Als⸗

danrn ſetzt man noch ein Viertelpfund Butter, auf. noch 4 Eyer und 6 Eydotter, hierauf ein halb Pfund Korinthen und ein Viertelpfund Roſinen, etwas Roſenwaſſer, auf Zucker geriebene Zitronen⸗ ſchale und zuletzt das zu Schnee geſchlagene Ey⸗ weiß von den 6 Eyern hinzu. Dieſer Koch wird, wie auch jeder andere, in einer dazu gewidmeten ble⸗ chernen Randſchuͤſſel, oder, in Ermangelung der⸗ ſelben, in einer zinnern Schuͤfſel⸗ auf welcher ein Rand von gebranntem Waſſerteige(Nr. 653) auf⸗ geſetzt wird, in einer Tortenpfanne, oder in einem Ofen, oder im Nothfall auch in einem mit einem eiſernen Deckel verſehenen Tiegel in gluͤhender Aſche ſehr langſam gahr gemacht, wozu ungefaͤhr 11 Stun- den erforderlich ſind.

644. Koch von Semmel. Man laͤßt abgerindete Semmel in Milch wei⸗

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