— 266— Reis mit Milch zu einer dicken Maſſe und laͤßt dieſelbe erkalten. Hierauf reibt man Butter zu Schaum, ruͤhrt Eydotter und den Reis nebſt be⸗ liebigen Gewuͤrzen hinein, macht aus der Maſſe Klößchen, waͤlzt ſie in Mehl um und baͤckt ſie in Butter ab. Man kann von der Maſſe auch groͤ⸗ ßere Kloͤße machen und ſie hernach mit einer Sahn⸗ ſoſe ꝛc. anrichten.—
3 640. Schwimmkloͤchen. Man ruͤhrt eine, von 8 Loth geſchmolzener Butter, etwas Milch, 4 Eyern, etwas Muskatblu⸗ men und der erforderlichen Menge Mehl zuſam⸗ mengequirlte Maſſe in einem eirdenen Tiegel ſo lange uͤber Kohlenfeuer, bis ſie ſich nicht mehr anden Tiegel anhaͤngt, und laͤßt ſie dann erkalten. Als⸗ dann vereinigt man noch a hinzugeſchlagene Eyer damit, formt dann Kloͤßchen aus der Maſſe, macht ſie in Fleiſchbruͤhe gahr und thut ſie in Suppen.
641. Blumenkohlkloͤßchen.—
Man kocht hierzu die krauße Bluͤthe vog Blumenkohl in Waſſer weich, hackt ſie dann ganz fein, ruͤhrt ſie mit etwas zerlaſſener Butter, nebſt Eyern, Mehl und in Butter gerdſteter geriebener Semmel zuſommen, formt Kloͤßchen davon, kocht ſie in Fleiſchbruͤhe und giebt ſie in Suppen, Fri⸗ kaſſeen c.—
„ 642. Butterkloͤßchen. Man ruͤhrt 8 Loth Butter zu Schaum, ſchlaͤgt 4


