Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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265 18 Johannisbeeren, Zimmt und Zucker, und luͤßt die Kloͤße damit aufkochen. 1 631. Milchkloͤße. Man ruͤhrt friſche Butter zu Schaum, ſchlaͤgt

ein Paar Cyer hinein, ruͤhrt etwas Muskatblumen

und ſo viel in Milch eingeweichte und wieder aus⸗ gedruͤckte Semmel darunter, daß daraus ein locke⸗ rer Teig entſtehet, macht davon kleine runde Kloͤ⸗ ße, und kocht ſie in Milch gahr. Die Bruͤhe wird vor dem Anrichten mit Eydotter und Zucker abge⸗ quirlt. 5 632. Geruͤhrte Klöße. 6 In ein Maaß ſiedend heiße Milch und 3 Loth darin zerlaſſene Butter ruͤhrt man ſo viel Mehl, daß daraus ein recht veſter Teig entſtehet, laͤßt denſelben erkalten, ſchlaͤgt dann 6 bis 8 Eyer hin⸗ zu und ruͤhrt dieſelben mit Salz und Muskatblu⸗ men darunter. Die daraus geformten Kloͤße wer⸗ den in Fleiſchbruͤhe gahr gekocht. Man kann ſie als Gemuͤſe, und, kleiner geformt, in Suppen geben. 633. Nindfleiſchkloͤße. Man macht aus fein gehacktem, in geſalzenem Waſſer gahr gekochten, Rindſleiſch, gewuͤrfeltem Speck, fein geſchnittener Zwiebel und Peterſilie, nebſt Eyern, Salz, Muskatblumen und geriebener Semmel einen Teig, formt Kloͤße daraus, kocht ſie in Fleiſchbruͤhe, oder baͤckt ſie in Butter aabr.

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