— 260— ruͤben hinzu, thut die Maſſe in eine, mit Butter ausgeſtrichne und mit geriebener Semmel beſtreue⸗ te, Tortenpfanne, belegt ſie mit dunnen Schinken⸗ ſcheiben, ſtreuet geriebene Semmel daruͤber, uͤber⸗ gießt ſie mit geſchmolzener Butter und haͤckt ſiegelb. Beym Anrichten giebt man braungebratene Butter dazu. vei 62 4. Brodtkloͤße. Lal
Man ruͤhrt in zu Schaum geriebene Butter nach und nach hinzugeſchlagene Eyer und dazwi⸗ ſchen hinzugeſchuͤttetes geriebenes Brodt und wuͤrzt die Maſſe mit Salz und Muskatblumen. Hierauf ſticht man von der Maſſe, mit einem Löͤffel, einen Kloß ab, haͤlt ihn in die kochende Fleiſchbruͤhe, wor⸗ in die Kloͤße gahr gemacht werben ſollen, und ſie⸗ het zu, ob derſelbe zuſammen bleibt; im entgegen⸗ geſetzten Falle ruͤhrt man noch geriebenes Brodt unter die Maſſe, formt alsdann Kloͤße daraus und legt ſolche bey ſtarkem Feuer nach und nach in die ſiedende Brühe, ſo daß dieſe nicht aus dem Kochen kommt, deckt darauf den Topf zu, laͤßt die Kloͤße bey gelindem Feuer gahr kochen und ſchwenkt unterdeſſen den Topf oͤfters, damit ſie allenthalben uͤberkochen.
625. Semmelkloͤße. Dieſe werden wie die vorigen zubereitet, nur daß man ſtatt des Brodtes Semmel nimmt. Man macht von dieſer Maſſe auch kleine Kloͤßchen zu Suppen. 667626. Saure Kloͤße. Nachdem man in Wuͤrfel geſchnittene Semmel und gewuͤrfelten Speck gelb gebraten und erkalten


