Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
259
Einzelbild herunterladen

259 katblumen. Zuletzt ruͤhrt man noch ein Pfund, in Milch ausgequollenen, Reis dazu und kocht den Pudding gahr.

6a1. Pudding vom Hecht.

Man zerſchneidet einen abgeputzten, und in Waſſer und Eſſig mit Zwiebeln und Gewuͤrz abge⸗ ſottenen Hecht in Stuͤcke, graͤtet das Fleiſch aus, hackt es mit Butter klein und vermengt es mit 8 Eyern, eben ſo viel Eydottern, ein halb Maaß Milch, Muskatblumen, Salz, etwas Mehl und ſo viel geriebener Semmel, da daraus eine Puddingsmaſſe, von gehoͤriger Konſiſtenz, entſteht und kocht ſie alsdann auf gewoͤhnliche Weiſe.

622. Apfelpudding.

Hiierzu zerhackt man abgeſchäͤlte und vom Kern⸗ haus befreyete gute Aepfel und vermengt das Ge⸗ hack mit Eyern, Mehl oder fein geriebener Sem⸗ mel, Zucker und etwas Zimmt.

Oder: 1

Man ruͤhrt 8 Loth Butter nebſt 6 Eyern zu Schaum, ſetzt dickgekochtes Aepfelmus, in Milch erweichte und wieder ausgedruͤckte Semmel, oder ſtatt derſelben fein geriebenes und in Butter ge⸗ bratenes Roggenbrodt, nebſt Zucker, Zimmt und Korinthen hinzu, macht den Pudding auf gewoͤhn⸗ liche Weiſe gahr und richtet ihn mit einer Weinſoſe an. 623. Mohrruͤbenpudding.

Man zerreibt weichgekochte Mohrruͤben in ei⸗ nem Napfe, ruͤhrt dann Butter zu Schaum, ſetzt Zucker geriebene Semmel und endlich die Mohr⸗