Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
256
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256 er r gahr iſt, welches man daran erkennt, daß man

an einem hineingeſtochenen hoͤlzernen Spießchen bem

Herausziehen keinen rohen Teig bemerkt. In Er⸗ mangelung einer Puddingsform thut man die Maſ⸗ ſe in eine mit Butter beſtrichene weiße Serviette,

öindet dieſelbe nicht zu nahe und nicht zu weit

uͤber dem Pudding zu und legt ſie in geſalzenes kochendes Waſſer und ſiedet ihn gahr. Man kann den Pudding auch in einer mit Butter ausgeſtri⸗ chenen und mit feingeriebener Semmeh beſtreueten Tortenpfanne bachen, da man ihn denn etwas we⸗ niger dicht, als zuin Kochen, einrührt. Man richtet den Pudding mit einer Milch⸗oder Wein⸗ Kirſch⸗ oder andern Obſtſoſe an. Will man den Pudding beym Anrichten nicht mit der Soſe uͤbergießen, ſon⸗ dern beyde beſonders auftkagen, ſo wird erſterer auch wohl noch mit geſchnittenen Mandeln öder

P. ſtazien geziert.

3 614. Ein anderer Pudding.Fagiti2 Man uͤbergießt 26 Loth in kleine Sticke ge⸗ brockte Semmel mit friſcher exwaͤrmter Milch, ſo daß die Semmel ganz davon bedeckt wird, ſtellt ſi ſie an einen warmen Ort, und ruͤhrt ſie, nach dem Erweichen, ganz klein. Alsdann ſetzt man 3 Viertelpfund geſchmolzene Butter, etwas Salz, 6 Eydotter 6 Eyer 8 Loth Zucker, eben ſo viel in Waſſer aufgeweichte Roſinen, und etwas Zitronat 3 hinzu, ruͤhrt alles zu einer Puddingmaſſe unterein⸗ ander und macht ſie, wie die borige, gahr.