Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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232 einem Meſſer von einander, und üibergießt ſi ſie beym Aurkchten mit gebratener Butter.

606. Eyer mit ſaurer Bruͤhbe. Man legt ſogenannte verlohrne Eyer beym

Herausnehmen aus dem Waſſer auf eine zinnerne

Schuͤſſel und laͤßt ſie auf gelindem Kohl enfeuer ſtehen. Unterdeſſen laͤßt man in einem Tiegel ꝛc. Butter zergehen, ruͤhrt etwas Mehl, Zucker und geklopfte Cydotter hinein, gießt Weineſſig und Waſſer, in gehoͤrigem Verhaͤltniße, dazu, ruͤhrt alles uͤber dem Feuer recht ab, daß es dicklich wird, und richtet es uͤber die Eyer an. Oder man kocht zur Bruͤhe Weineſſig und Waſſer auf, thut Salz, Butter, Ko⸗ rinthen, laͤnglich geſchnittene Mandeln und etwas Zitronenſchate hinzu, zieht die Bruͤhe mit Eydotter

und ein wenig Mehl ab, und ihtet d damit die Ey

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607. Geroſtete Eyer. 1 Hartgekochte Eyer werden abgeſchaͤlt, rund ge⸗

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druͤckt, ringsum mit kleinen Einſchnitten verſehen,

mit Salz und Ingwer leſreue und in Butter braun gerbſiet. 8

609., Gebackene Eyer. Man ſchlaͤgt behutſam friſche Eyer auf, ſo daß

die Dotter ganz bleibt, in eine Pfanne in geſchmol⸗

zene Butter neben einander, beſtreuet ſie mit Salz und ein wenig Mehl, wendet ſie, wenn das Eyweiß

geſtehet, ſchnell um, und laͤßt es auch auf der an⸗

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