Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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napf oder irdene Bratpfanne mit Butter aus, legt in duͤnne Scheiben geſchnittenen Schinken nnd ab⸗

gießt eine aus Milch, Eyern, Mehl und Salz zu⸗

tet alles in eine, mit Butter ausgeſtrichene, Schuͤſ⸗

ueer

Form ein Ey, laͤßt es aufbraten und überſtreuet es

ſolchen Tiegels, ſchlaͤgt man Eyer neben einander

macht man die Eyer, wenn ſie zuſammenhaͤngen mit

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gewaſchene gebackene Pflaumen, Aepfel ꝛc. hinein,

ſammengequirlte Eyerkuchenmaſſe hinzu, belegt die Oberfläͤchen mit zerfluͤckter Butter und laͤßt es in einem Brat⸗ oder Backofen abbacken.

Oder:

Man ruͤhrt in ein Maaß Milch oder Roſen⸗ waſſer ein halb Pfund Mehl, 6 Loth geriebene Sem⸗ 8 mel, 8 Loth Eydotter und 8 Loth geſtoſſenen Zuk⸗ ker, kocht die Maſſe, unter beſtaͤndigem Umruͤhren, zu einem dicken Brey, und läßt ſie erkalten. Als⸗ dann ruͤhrt man noch 10 Eydotter hinzu, und end⸗ lich auch das zu Schaum geſchlagene Eyweiß, von zo Eyern, auch wohl Kirſchen, Pflaumen ꝛc. ſchuͤt⸗

ſel und laͤßt es in einem, nicht zu Heiße, Ofen

605. Splegeleyer. Man läßt in einem Spiegeleyertiegel in jeder Form, etwas Butter ſchmelzen, ſchlaͤgt in jede beym Anrichten mit Salz. In Ermangelung eines

in eine gewoͤhnliche Eyerkuchenpfonne,i in ſtark bra⸗ 1 tende Butter, und laͤßt ſie aufbraten. Alsdann

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