— 250— ter aufgeſchwitzt hat, in die Pfanne, gießt ſo viel Teig darüͤber, daß, wenn man denſelben uͤberall in der Pfanne hat herumlauſen laſſen, ein duͤnner Kuchen daraus wird, baͤckt dieſen auf gewohnliche Weiſe gahr und beſtreuet ihn mit Zucker und Zimmt. Alsdann wird der uͤbrige Theil der Maſſe auf gleiche Art gebacken. Man legt die Kuchen⸗ alle uͤber einander. Oder: Man ruͤhrt unter eine gewoͤhnliche Eyerkuchen⸗ maſſe aufgekochte und in Wuͤrfel geſchnittene Aep: fel, auch Korinthen, geſtoßenen Zimmt und gehack⸗ te Zitronenſchale und baͤckt ſie mit Butter ab.
602. Eyerkuchen mit Mohrruͤben.. unter eine gewoͤhnliche Eyerkuchenmaſſe werden geriebene Mohrruͤben gequirlt und das Ganze als⸗
dann in Butter oder Schmalz abgebacken. dr 4
603. Eyerkuchen mit Johannisbeeren. 3 Man macht von Eyern, Eyweiſſen, Wein und geriebener Semmel einen Eyerkuchenteig, wuͤrzt ihn mit Zucker und Zimmt und thut eine verhaͤltnißmaͤßige DQuantitaͤt friſche, oder vorher in Zucker abgeſchwitz⸗ tte und wieder abgekuͤhlte, abgebeerte Johannisbeeren darunter und baͤckt den Kuchen mit Butter ab. Zu⸗ letzt wird er mit Wein und Waſſer aufgeſotten und beym Anrichten mit Zucker uͤberſtreuet.
b 604. Rapſcherkuchn. Man ſtreicht einen flachen Porzellan⸗ oder Sein⸗


