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600. Eyerkuchen.„ Man quirlt Cyer in friſche Milch, ſetzt Salz und ſo viel Mehl oder geriebene Semmel hinzu, daß daraus eine dickliche Maſſe entſtehet. Alsdonn zerlaͤßt man Butter in einer Pfanne, gießt die Maſſe hinein, und laͤßt ſie ſo lange backen, bis ſie unten braun wird, verhindert aber das Anhaͤn⸗ gen durch oͤfteres Luͤſten des Kuchens mit einer flachen Blechkelle und oͤfteres Ruͤtteln. Iſt die eine Seite des Kuchens gahr, ſo bringt man ihn mit dieſer Seite durchs Schuͤtteln der Pfanne auf eine flache Schuͤſſel, legt Butter darauf, ſntuͤrzt ihn mit der ungebackenen Seite wieder in die Pfanne und la t ſie gahr backen. Anſtatt der But⸗ ter kann man auch in Scheiben geſchnittenen Speck oder Schinken in der Pfanne etwas braten, und nachdem man denſelben etwas hat verkählen laſſen, die Eyerkuchenmaſſe hinzugießen und backen. Auch kann man fein geſchnittenen Schnittlauch oder al⸗ lerley Kraͤuter, oder zerſtuͤckte Büelisge⸗ unter
die Eyerkuchenmaſſe ruͤhren. 3 Beym Anrichren üherſereuet man den Eyertu⸗
chen mit Salz.
601. Eyerkuchen mit te,fen
Man macht eine gewoͤhnliche Eyerkuchenmaſſe, wuͤrzt ſi ſie aher anſtatt des Salzes mit Zucker und ein wenig Zimmt, und thut auch Korinthen hinzu. Beym Backen derſelben legt man duͤnne Aepfel⸗ ſcheiben, dieman mit Zucker und ein wenig But⸗
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