— 246— gröͤßere Quantitaͤt Eyweiß zu Schnee gemacht wer⸗ den, ſo thut man daßelbe in einen geraͤumigen ti⸗ fen Topf, und ſchlaͤgt es mit einer hoͤlzernen Ruthe ſo lange, bis der Schaum dick genug iſt. Das Schlagen muß immer nach einerley Richtung geſchehen, denn ſchlaͤgt man bald von der einen, bald von der andern Seite, ſo wird der Schms⸗ nicht ſteif.
593. Weichgeſottene Eyer..
Man legt die ahgewaſchenen Eyer in kochen⸗ des Waſſer und laͤßt ſie etliche Minuten ſieden, . nimmt ſie alsdann heraus, bedeckt ſie mit einer etwas erwaͤrmten Serviette und bringt ſie ſo zu Tiſche. Man ißt ſie mit friſcher Butter und Salz.
Oder man legt die geſottenen Eyer ſogleich in kal⸗
tes Waſſer, ſchaͤlt 6 ab, und richtet ſie mit einer Kapern⸗Sardellen⸗ oder andern Soſe an.
594. Verlohrne Eyer. b Man ſchlaͤgt eine beliebige Anzahl Eyer be⸗ putſam in einen geraͤumigen Napf, ſo daß die „Dotter ganz bleibt, verhindert das Zuſammenflie⸗ ßen derſelben durch kaltes, dazwiſchen gegoſſenes, Waſſer. Hierauf ſchuͤttet man die Eyer in ſieden⸗ des, etwas geſalzenes, Waſſer, und laͤßt ſie darin einigemal aufwallen, bis man ſiehet, daß ſich die Dotter, welche weich bleiben muß, mit einem weis 4 ßen Haͤutchen uͤberziehet, nimmt ſie dann mit einer Schaumkelle behutſam heraus und giebt ſie zu Kraͤu⸗ terſuppen, Spinat ꝛc.


