Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
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75776. Endivienſalat.

Man nimmt von den Endivien die innern gelb⸗

lichten zarten Blaͤtter, theilt jedes derſelben ein paar mal, laͤßt ſie in lauwarmem Waſſer krauß werden, waͤſcht ſie alsdann mit friſchem Waſſer, laͤßt ſie ab⸗

tropfen, richtet ſie dann mit Weineſſig, Proven⸗

zerti und Salz an, und ſtreuer Zucker daruͤber.

5 577. Gurkenſalat. Man ſchaͤlet Gurken von mittler Groͤße, in de⸗ nen ſich die Saamenkoͤrner noch nicht entwickelt

haben, und laͤßt dabey nicht das geringeſte von der graͤnen Schale ſitzen, ſchneidet oder hobelt ſie in

dunne Scheiben, beſtreuet ſie mit Salz und laͤßt

ſie eine Weile ſtehen. Alsdann laͤßt man die Fluͤ⸗

ßigkeit rein ablaufen,(drückt aber die Gurken nicht aus, weil ſie dadurch ſchwer verdaulich werden,) ruͤhrt ſie mit Weineſſig und Provenzroͤl an und uͤberſtreuet den Salat mit Deagunblätter und geſto⸗

ßenem Pfeffer..

578. Heeringsſalat. 4 n

Man ſchneidet gewaͤſſerte und ausgegraͤtete Heeringe, am beſten Heeringsmilchner, entweder in kleine Wuͤrfel, oder laͤngliche Streifen, desgleichen auch geſchaͤlte Borsdorferaͤpfel, kalten Kalbs zbraten

Schlackwurſt, ſaure Gurken, Rettich und einge⸗

machte rothe Rüͤben und mengt alles nebſt gewaſchenen Korinthen oder Kapern unter einander. Hierauf

zerhackt man den Mai der 4 Leeringe, zuint iht

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