Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
234
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234 ter, laͤßt ſie dann mit Coulis, oder guter Fleiſch⸗ brähe, wozu man etwas in Butter geröſtetes Mehl klar geruͤhrt hat, eine Viertelſtunde kochen, und thut zuletzt Zitronenſaft hinzu. Dieſe Soſe wird zu farſchirter Hammelkeule, Faſahnen ꝛc. gegeben.

560. Weinſoſe.

Man kocht gleiche Theile weißen Wein und Waſſer mit etwas Butter, Zitronenſaft und Zucker⸗ worauf Zitrone abgerieben worden, auf, und quirlt dann die Soſe mit etwas Mehl oder Eydotter ab⸗

Man gebraucht ſie zu Spargel.

561. Weinſoſe mit Sahne.

Man quirlt Eydotter mit etwas Sahne ab, gießt alsdann Wein und Waſſer, zu gleichen Thei⸗ len, hinzu, und laͤßt es, unter beſtaͤndigem Umruͤh⸗ ren, uͤber Feuer heiß werden. Hierauf gießt man

die Bruͤhe in ein Kaſtroll zu bratender Butter,

thut geſtoßenen Zimmt und Zucker hinzu und laͤßt ſie durchkochen. Sie wird zu Puddings gegeben⸗

562. Weiße Zitronenſoſe.

Hierzu laͤßt man Fleiſchbruͤhe mit Zitronenſchei⸗ zen, Butter und geriebener Semmel durchkochen. An gebraͤuchlichſten iſt dieſe Soſe zu Hühnern und Stekfiſch.

563. Gelbe Zitronenſoſe.

Man ruͤhrt in einem Tiegel uͤber Feuer aus⸗ Lwaſchene Butter mit Eydotter und etwas Mehl