—. 328— geriebenen Majoran und etwas Mehl hinzu, und roͤſtet es ſo lange, bis das Mehl eine gelbliche Far⸗
be bekommen hat, worauf man Fleiſchbruͤhe hinzu⸗
gießt und alles zuſammen aufkocht.
537. Warme Meerrettigſoſe.
Hierzu wird der geriebene Meerrettig mit Fleiſch⸗ bruͤhe gekocht und gegen das Ende geriebene Sem⸗ mel und Butter hinzu gethan. Man giebt dieſe Soſe zu Rindfleiſch ꝛc.
538. Kalte Meerrettigſoſe.
Man ruͤhrt einen Theil geriebenen Meerrettig⸗ zwey Theile nach dem Abſchaͤlen geriebene Borsdor⸗ feraͤpfel nebſt etwas Wein oder Weineſſig zuſam⸗ men. Man verſuͤßt die Soſe mit Zucker, thut auch wohl Korinthen hinzu. Oder man giebt geriebe⸗ nen Meerrettig, geſtoßenen Zucker und Weineſſig jedes in einem beſondern Gefaͤß zu Tiſche zu Kar⸗ pfen ꝛc.
539. Milchſoſe. Man reibt Butter, Eydotter und etwas Mehl zuſammen klar, ſetzt nach und nach die erforderli⸗
Quantität Milch hinzu, wuͤrzt es mit Zucker, Zimmt
und Muskatblumen und laͤßt es unter fortgeſetztem Ruͤhren aufkochen. Dieſe Soſe dient zu Pud⸗ dings ꝛc..
540. Morchelnſoſe.
Man thut in ſiedende Rindſleſchbrähe Krebs⸗


